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AKERCOCKE „Goat of mendes“ (Peaceville) (56:44) Eine fette Mischung aus Death/Black/Grind und Thrash Metal bieten uns AKERCOCKE auf „Goat of mendes“, eine kranke Mixtur aus genannten Spektren, das selbst nach mehrmaligem Anhören zu keinem stimmigen Gesamtbild verschmelzen möchten. Beim sehr dominanten Riffing hat man sich vorzugsweise bei VOIVOD und KILLING JOKE bedient, was die nötigen old school-Elemente in das Album bringt. Die Herren, die nur strikt in Anzügen die Bühne betreten, experimentieren auch gerne mit elektronischen Elementen, die manchmal etwas deplaziert wirken, aber das Gesamtwerk nicht maßgeblich trüben. Mit dem Debüt „Rape of the Bastard Nazarene“ hat man sich bereits im Underground schon einen beachtlichen Fankreis erspielt, der „Goat of mendes“ lieben wird und man sollte mit diesem Album den Jungs auch hierzulande eine Chance geben, denn so ein Chamäleon hat wirklich vorbildlichen Charakter in punkto Genreverbindung und eigentlich dürfte kein Anhänger erwähnter Stilrichtungen von diesem Album enttäuscht werden, es sei denn, man steht partout nicht auf Experimente! Check it out!
Harald Deschler
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