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AGATHODAIMON „Serpent’s Embrace“ (Nuclear Blast) (43:24) Dunkelheit... Etwas Nebel zieht vorbei... Die Luft ist feucht und stickig... Leise Keyboardklänge kommen von der anderen Seite des Ufers... (yes indeed -Anm. vom Dax) Doch mit einem Schlag ist alles hell erleuchtet und „Cellos For The Insatiable“ donnert brachial nach vorne und regt sofort zum mitbangen an! Der darauf folgende Titelsong hat eine ganz heftige Schlagseite in Richtung neuerer In Flames, die der Band aber recht gut zu Gesicht steht. Bei „Light Reborn“ ist dann vom einzigen Black Metal der Truppe nicht mehr viel übrig, Flüstergegrowle und ein Nu Metal Groove leiten den überaus melodischen Chorus ein und mit „Solitude“ ist dann gar eine Ballade(!) mit Frauengesang (!!) auf dem Album. Man meint schon fast das die Black Metal Zeit von Agathodaimon endgültig vorbei ist, bis man mit „Limbs of a Stare“ eines besseren belehrt wird. Nach der Ballade haut dieser Hassbolzen erst doppelt so heftig rein! Die restlichen Lieder klingen allesamt wie eine Mischung aus In Flames, Venom (VORSICHT! -Erneut Anm. v. Dax) und Farmer Boys.
Definitiv keine Scheibe für engstirnige Black Metaller, aber alle anderen sollten mal ein Ohr riskieren, denn wenn man kein Black Metal Album erwartet sind Agathodaimon auf Serpent’s Embrace verdammt gut!
Der Bewerber
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