AFTER FOREVER “Invisible Circles”
(Transmission Records)
(59:07)

Was die Holländer After Forever auf Album Nummer drei geleistet haben, kann man schon fast als Metaloper durchgehen lassen. Hymnenhafte Gesänge sind im ständigen Wechsel mit heftigem Metal und Spoken Word Teilen. Textlich handelt das Konzeptalbum davon, wie schwer es Kinder in der heutigen Welt haben aufzuwachsen, wobei Frontfrau Floor Jansen abwechselnd das Kind und die Mutter mimt, während die Gitarristen Sander und Bas den Vaterteil growlen, sprechen und singen. Besonders gelungen ist dieses Duett auf „Between Love and Fire“. Aber auch die anderen Stücke heben sich, trotz der stimmlichen Ähnlichkeit der Frontfrauen, deutlich von den Landsleuten Within Temptation ab, da bei After Forever der Metalanteil viel größer ist. Bei „Victim of Choices“ schimmern gar Death Metal anleihen durch. Metaller, die mit Nightwish, Within Temptation und Konsorten was anfangen können, sollten “Invisible Circles” auf jeden Fall mal anchecken!

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