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ACHERON „Rebirth: Metamorphosing into Godhood“ (Black Lotus Rec.) (53:36) Nach einer kurzen künstlerischen Pause sind ACHERON wieder mit einem neuen Album aus der Versenkung zurückgekehrt. Seit 1988 lärmt die Mannschaft um Vincent Crowley nun vor sich hin, die ganz große Anerkennung blieb den Amerikanern bislang allerdings verwehrt. Da man mit dem neuen Label Black Lous nicht gerade den erfolgversprechendsten Joker in der Hinterhand hält, bezweifle ich, dass sich an diesem Status in absehbarer Zeit etwas ändern wird, wobei es in Anbetracht des weit überdurchschnittlichen Albums wirklich eine Schande ist. Im Namen des Gehörnten preisen sie ihren Herren wie es kompromissloser (fast) nicht geht, wobei man nicht unbedingt nominiert wird für den Lyrik-Award... Dieses Schicksal teilt man sich allerdings mit diversen Größen der Szene... Musikalisch gibt man sich weitaus vielschichtiger als in den textlichen Inhalten, die Mischung aus Death Metal mit diversen Versatzstücken aus der Schwarz Metal Matrix erinnern zwangsläufig das ein oder andere Mal an Meister Benton, wobei es Crowley & Co. über weite Strecken um einiges chilliger angehen und viel Wert auf Melodien und ausgedehnte Grooves legen. Manchmal auch etwas zu ausgedehnt für meinen Geschmack. Nichtsdestotrotz besitzt „Rebirth: Metamorphosing into Godhood“ mehr als genug starke Momente, man möge nur mal ein Ohr in den Opener „Church of one“, „Golgothas Truth“, „The Kindred“ oder „Betrayed“ riskieren. Damit dürften sämtliche Zweifel in punkto Legitimität geklärt sein. Wie gesagt, ob ACHERON damit eine breitere Masse erreichen wage ich zu bezweifeln, Fans und Kenner der Band werden das Album jedenfalls lieben!!
Harald Deschler
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