AIRBORN - D-Generation
(Remedy/Zomba)
(47:48 lim.)

Oh hell, was für ein scheiß Cover. Computergeneriertes Monster mit Schwert in der Hand. Sieht aus wie für´s “Syphilis“-Magazin entworfen. Erster, wenn auch nur optischer Minuspunkt. Der eineinhalbte Minuspunkt ist die hoffentlich budgetbedingte Produktion die eine von Piet Sielcks schwächsten sein dürfte. Sehr dünn, fast kraftlos. Außerdem ist der Gesang zu weit vorne, zwar schlägt sich Gitarrist, Keyboarder und Songwriter Alessio Perardi nicht schlecht, aber diese Art der Aufmerksamkeit kann ihm eigentlich nicht recht sein. Textlich wird mit allerlei Space Wars (ich schreibe absichtlich nicht Star Wars!) und futur(ama)istischen Geschichten um sich geschmissen - einfach nicht beachten. Zur Musik. Hallo Hansen, hallo Gamma Ray (hallo noch mal Sielck und Iron Savior). Schön poppig, die Keyboards sind fast schon penetrant spaßig, aber es funktioniert sogar. Vom Intro über “Survivers“ zu dem hittigen Dreierpack “Cosmic Rebels“, “Extraterrestrial life“ und “Dominators“ läßt sich das echt hören, so aufdringlich eingängig es das. Gut, gut! Dann wirds aber langweilig, uninspiriert und durchschnittlich, so einfach ist das. Nur das titelgebende Instrumental läßt noch mal aufhorchen. Dafür gehört der Bonustrack “Astronomy“, welcher sich mit dem Videoclip zu “Cosmic Rebels auf dem limitierten Digipack befindet, verboten. Das haben Blue Oyster Cult nicht verdient. Eine weitere Degeneration von der ich eher abrate...

BSE