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REFUGIUM „Unknown“ (Eigenproduktion)
Mit REFUGIUM wäre eines der Paradebeispiele von Thrash Bands, die die Welt nicht wirklich braucht, am werkeln. 2009 gegründet, folgt bereits ein Jahr später das erste Album des Ein-Mann-Projekts(!) aus Niedersachsen. Ob der gute Daniel einfach keine anderen Mitstreiter für sein Unterfangen gefunden hat oder ob „Unknown“ so egozentrisch angedacht war, dass es keine weiteren Köche erlaubt hat, entzieht sich der Kenntnis des Rezensenten. Musikalisch gibt’s im REFUGIUM leider nur mittelmäßige Kost, die als Basis recht zahnlosen Thrash Metal bietet. Einflüsse aus anderen Genres fließen immer wieder mit ein, die von Melo-Death bis hin zu Punk reichen, dabei jedoch ebenfalls so lieb- wie farblos ihr Dasein fristen. Auch nach mehreren Durchläufen bleibt im „Unknown“ wenig bis gar nichts hängen und man wird die Frage nicht los, was die Intension des Protagonisten bei diesem Werk war. Gepflegte Langeweile auf mittelmäßigem musikalischem Niveau zu verbreiten, ohne dabei wirklich zu nerven? Hat er geschafft. Mehr aber auch nicht...
Harald Deschler
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