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WARFIELD WITHIN „Inner Bomb Exploding“ (Alive/Yonah Rec.)
Was ein Brett hieven WARFIELD WITHIN aus Mönchengladbach hier mit ihrem Debüt auf den Prüfstand. Ganz klar fokussiert ist die Schlagzeugarbeit von Simon Heinen, der mit unglaublich tightem Spiel und (teils hyperschneller) Präzision das Fundament für dieses Death/Thrash-Gewächs bildet. Mit an Bord der 2005 gegründeten Band ist auch Spas, der ehemalige Gitarrist von Jack Slater, der hier zusammen mit Christian Felauer eine nicht minder druckvolle Gitarrenwand auffährt. Die Grenzen zwischen Death und Thrash wechseln auf „Inner Bomb Exploding“ regelmäßig, mal wird die Blast-Kanone aufgefahren (´Pride Of Creation´, ´War Of Attrition´), mal verneigt man sich mit einer Nummer wie ´Cynic Hell Reality´ vor Behemoth oder bedenkt die Thrashfraktion mit ´Scapegoat´ oder ´My Own Worst Enemy´. Weitere Bands neben Behemoth, die sicherlich keinen unwesentlichen Einfluss auf die Bombenbastler hatten, sind vermeintlich frühe Kreator, Krisiun, Defleshed, The Haunted oder auch Hatesphere. Zumindest lassen sich im Sound der Gladbacher immer wieder Querverweise feststellen. Sicherlich nicht die schlechtesten Inputs, vor allem, wenn man es wie WARFIELD WITHIN schafft, ein ganz eigenes Süppchen daraus zu kochen. Ebenfalls zu spüren ist in dem technisch versierten, aber nicht zu verfrickelten Sound die Routine der fünf Musiker, die bereits an die 100 Auftritte mit u.a. Mayhem, Cataract, End Of Green und Sinister absolviert haben. Ihren Höhepunkt erreichen WARFIELD WITHIN mit dem Rausschmeisser ´Dialog With God´, einem abwechslungsreichen Inferno, in dem nochmals sämtliche Register gezogen respektive Stärken der Musiker zur Geltung kommen. Dazu kommt eine entsprechend wuchtige, transparente Produktion, die das letzte Quentchen Brutalität aus dem Sound rauskitzelt. Sehr starke Angelegenheit, die für Fans von u.a. der genannten Bands sehr zu empfehlen ist!
Harald Deschler
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