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WORSTENEMY „Under Ashes Of Wicked“ (Raptures Asylum)
Liebe Leute! Die Beschriftung im Booklet von WORSTENEMY ist ja noch augenfeindlicher gestaltet als die LEGACY-Reviewabteilung... Nach diversen Experimenten mit der Leica Ultravid lässt sich feststellen, dass WORSTENEMY bereits seit 1997 existieren, 2000 ein Demo veröffentlicht haben und fünf Jahre später eine Split mit Mind Snare. Soviel zum biographischen Background der ursprünglich aus Sardinien stammenden Truppe, die nun mit „Under Ashes Of Wicked“ einen Sixpack ins Rennen werfen. Geboten wird technisch anspruchsvoller, progressiver Death Metal mit deutlicher Florida-Einfärbung, ohne jedoch an den Thronen derer kratzen zu können, die dem Quartett als Blaupausen gedient haben. Handwerklich rackern die Südländer zwar mehr als ordentlich, aber diversen Songs fehlt es letztlich an der finalen Durchschlagskraft. Am ehesten zünden noch die „Morbid Angel-Hommage“ ´Nogoth´, das verdammt tight groovende ´Nameless´ sowie das ziemlich abgefahren-verstörte ´Suffer, Putrefaction, Dominion´. Die Produktion ist leider etwas arg stumpf ausgefallen und rückt auch die recht monotonen Growls von Mario Pulisci viel zu offensiv in den Vordergrund. Fans der genannten Spielart können durchaus mal ein Ohr riskieren, aber von einem vollwertigen Resultat nach 12 Jahren Bandgeschichte kann man bei „Under Ashes Of Wicked“ in jeglicher Hinsicht leider nicht sprechen.
Harald Deschler
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