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DISARMONIA MUNDI „The Isolation Game“ (Coroner Rec.)
Auch das vierte Album von DISARMONIA MUNDI erweist sich als recht berechenbare Melodic Death/Metalcore-Geschichte aus der Feder von Multi-Instrumentalist Ettore Rigotti, der erneut Björn Strid von Soilwork sowie Claudio Ravinale als gesangliche Unterstützung mit an Bord hat. Handwerklich gesehen geht das Resultat selbstredend in Ordnung, aber bereits nach zwei Tracks von „The Isolation Game“ wird deutlich, dass man hier weder mit Überraschungen noch irgendwelchen Innovationen rechnen darf, sondern alles wird wie aus einem Guß über dem Hörer entleert. Zuviel nach Schema F wird musiziert, Keifgesang meets clean Vocals, dominante (aber schon x-Mal gehörte) Riffs treffen auf Old School-HM-Spirit und nette Melodiebögen, Malen nach Zahlen; alles wie gewohnt – alles wie gehabt. Wen das noch nicht langweilt und/oder wahlweise genügend Soilwork bzw. In Flames-Scheiben im Schrank stehen hat, darf gerne reinhören... Für eine differenziertere Auseinandersetzung fehlt eindeutig die musikalische Innovation.
Harald Deschler
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