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FRAGMENT OF SYMMETRY „Beyond The Dreams“ (Eigenproduktion)
„Ein Weg durch die Gedanken, hinfort zum Innersten – es ist der Pfad der Erkenntnis, eine Reise hinter die Träume.“ Wer sich jetzt im Philosophiekurs für Möchtegern-Lyriker wähnt und sich dabei auch noch wohl fühlt, dem dürfte „Beyond The Dreams“ vielleicht ganz gut reinlaufen. FRAGMENT OF SYMMETRY aus dem Kanton Bern bieten auf ihrem Debüt melodischen Progressive Metal, der von seinen Riffs her grob in Richtung Dream Theater oder auch Threshold tendiert. Für die Vocals hat man sich eine Frau an Bord geholt, die darüber hinaus sogar tatsächlich singen kann und nicht zwanghaft versucht, die gescheiterte Operettendiva zu geben. Herausgekommen ist ein Resultat, bei dem man nicht genau weiß, wer damit so wirklich angesprochen werden soll. Zum einen sind die progressiven Ausflüge der Schweizer zu überschaubar und zu wenig komplex, um echte Progfanatiker vom Sockel reißen zu können, ebenso sorgen auch etliche poppig-angehauchte Momente für klebrige Within Temptation-Flashbacks, auf die der Freund von anspruchsvollen Polyrhytmen gerne verzichten wird. Andererseits sind FRAGMENT OF SYMMETRY vermutlich auch für die Nightwish-Fraktion nicht wirklich interessant, da man sich trotz der pseudo-philosophischen Ansätze nicht weit genug im Kitsch suhlt. So fristen das Quintett sein Dasein in einer recht unattraktiven Twilight Zone, obwohl die musikalische Essenz sowie das gesangliche Talent von Janine durchaus in Ordnung gehen. Wer sich für die Truppe interessiert, sollte sich am besten vorab auf www.fragmentofsymmetry.com ein Bild von Band wie Musik machen und in die repräsentativen Songs ´Break The Noise´, ´Forces´ und ´Liars´ reinhören.
Harald Deschler
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