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CROWBAR „Sonic Excess In Its Purest Form“ (Metal Mind)
Das erste Album ohne Sexy T., an der musikalischen Marschroute hat sich aber auch auf „Sonic Excess In Its Purest Form“ mal rein gar nichts geändert, was auch der Titel des siebten und vorletzten CROWBAR-Albums unterstreicht. Doomcore as fuck lautet nach wie vor die Devise. Was aber auch im Umkehrschluss dieses Mal bedeutet, dass Windstein wieder etwas reduzierter und abwechlungsärmer zu Werke gegangen ist, was den vorgehenden beiden Alben merklich gut getan hat. Das heißt selbstredend noch lange nicht, dass „Sonic...“ langweilig wäre, aber man wünscht sich doch die ein oder anderen Facetten mehr, die hier bis auf vereinzelte Speed-Schübe weitestgehend beschränkt wurden. Ausnahmesongs wie ´All I Had (I Gave)´, ´Broken Glass´, ´Behind The Black Horizon´ oder ´I Feel The Burning Sun´ findet man in der Form auf dem ursprünglich 2001 erschienen Album nicht wirklich. Und trotzdem: mit erstklassigen Gitarrenriffs, tonnenschweren Grooves und dem gewohnt aggressivem, von menschlichem Schmerz stimulierten Gesang feiern die 11 Songs ihren ganz eigenen, zermalmenden Siegeszug. Leider bieten Metal Mind auch mit diesem Re-Release nicht wirklich viele Anreizpunkte, denn das recht schnöde Digipack beinhaltet keinerlei Extras wie zusätzliche Photos, Linernotes von der Band geschweige denn einen Bonustrack. Lediglich die „goldene“ CD sowie die Limitierung auf 1000 Stück lässt die Angelegenheit etwas wertiger erscheinen. Wer von CROWBAR bislang noch nichts im Schrank stehen hat, der sollte bevorzugt erst mal zum selbstbetitelten Meisterwerk greifen und dann zur Wiederveröffentlichung von „Odd Fellows Rest“, um der Basics genüge zu tun.
Harald Deschler
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